Geschichte

Die schweren Jahre nach dem 2. Weltkrieg waren überall in Deutschland geprägt von erheblichem Wohnraummangel. Ein Weg für die Lösung dieses Problems war die Gründung einer Genossenschaft – ein Zusammenschluss Menschen, welche ihre Kräfte mit dem Ziel der Schaffung von Wohnraum bündelten.

Die Geburtsstunde unserer Genossenschaft fiel in das Jahr 1954. Wie in vielen ostdeutschen Städten folgte auch in Calbe ein Aufruf zur Gründung einer Wohnungsbaugenossenschaft in den Betrieben. Die Interessenten und Werktätigen wollten nicht länger warten, sondern selbst mit anpacken. So fand die Gründungsversammlung der Genossenschaft am 18. Mai 1954 im Kulturhaus der Eisenwerke (EWW) statt.

Mit Planierraupen, Hacken, Schaufeln, Spaten und viel Eigenleistung der Mitglieder begannen im Herbst des Gründungsjahres die Bauarbeiten für 59 Reihenhäuser in der heutigen Schillerstraße. 1959 erhielt die AWG einen neuen Namen und hieß fortan Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft „Einheit“ Calbe/Saale. Man hatte wenig Geld, kaum Unterstützung durch staatliche Organe, aber trotzdem wurden die ehrgeizigen Vorhaben geschafft. Ging es in den ersten Tagen der Genossenschaft noch hauptsächlich um das sprichwörtliche „Dach über dem Kopf“, geht es heute um mehr:

Mitmachen und Mitgestalten für ein schönes und sicheres Wohnen in der Gemeinschaft.